Noch mehr Druck!

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In der Wissenschaft ist es seit 15 Jahren bekannt: Hanf eignet sich als Nahrungsmittel für Mensch und Tier. Hohe Staatsbeamte und Politiker wollen und wollten davon nichts wissen und schmetterten die Forschungsergebnisse rundum ab. Jetzt haben wir den Salat in Form von BSE, da infolge der jahrelangen Verfütterung von Tiermehl statt hochwertiger Pflanzen – wie eben Hanf mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen – Menschen sterben müssen.

Statt dessen wurden die Forschungen in eine andere, gewinnbringendere Richtung gelenkt. So werden z.B. durch den “Toxi-Quick-Test” bereits in Bayern und anderswo Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Bei Verdacht auf Hanfgenuss läuft dies nach den Worten eines bayrischen Polizeirates namens Zeiler wie folgt: “Auch die Kontrolle von Beifahrern ist vorgesehen, möglich sind auch Durchsuchungen von deren Autos und Wohnungen”, sagte der Beamte in Nürnberg. Anders als bei Alkoholsündern geht es hier nicht nur um Führerscheine, sondern auch um strafrechtliche Konsequenzen beim kleinsten Krümel Hanf. 500 Mark Geldstrafe sind nämlich erst der Anfang. Wer als Konsument auffällt, muss seinen Führerschein meist abgeben und bekommt ihn erst – wenn überhaupt – nach langwierigen, teuren Prüfungen wieder. Bis dahin wurden schon unzählige Existenzen staatlich vernichtet.

Durch “verdachtsunabhängige Kontrollen” wird in Zukunft noch mehr Druck ausgeübt. Zur Zeit gibt es etwa jährlich 700 Großeinsätze mit Hundertschaften von Polizisten, fast zwei am Tag in der BRD, wo ganze Autobahnabschnitte oder Bundesstraßen gesperrt werden. Gleich am Straßenrand werden bei Verdacht Urintests, Speichelproben oder Schweißtests an den Händen vorgenommen. Das ist Menschenverachtung und Einschnitt in die Bürgerrechte.

Eine Intim- oder Privatsphäre gibt es bei uns ohnehin nicht mehr. Mit über 12.500 angezapften Telefonen, Handys, Faxgeräten, PCs sind die Deutschen weltweit die Nummer 1. Davon waren im letzten Jahr fast eine Million Menschen betroffen. Firmen, Freunde, Fremde. Durch die Aussendung von Hochfrequenzsignalen auf eine Telefonnummer können und werden selbst bei aufgelegtem Telefon Räume abgehört. Ohne richterliche Anordnung haben sich diese Methoden bereits als Routineermittlung der Polizei etabliert. “Die Gestapo hätte dies nicht besser machen können”, schrieb uns ein frustrierter Leser.

Zum Glück gibt es bei uns nicht die Todesstrafe wie etwa in Texas, der Heimat des neuen Bush-Präsidenten. Dort warten nämlich zur Zeit 438 Menschen, darunter Unschuldige, auf ihre Hinrichtung. Bei Anbau von 60.000 Pflanzen drohen die USA mit der Todesstrafe.

Eure HANF!-Redaktion

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