Nepal

Cannabis Nepal

Hinreise

Flüge von Mitteleuropa gibt es zahlreich, die günstigsten kosten ab 1.000 Mark. Einige Fluggesellschaften bieten auch Gabelflüge an (zum Beispiel Frankfurt-Kathmandu, Kathmandu-Bangkok). Kosten: etwa 1.500 Mark.

Über Land kann man Nepal am besten mit Bussen über Indien erreichen, eine andere Möglichkeit ist der Weg via China/Tibet.

Bei der Einreise gibt es ein verlängerbares 7-Tage-Transitvisum (1 Passbild erforderlich.)
Wer länger bleiben will und kein Inder ist, sollte sich sein Visum besser vor einer Nepal-Reise besorgen. Das kann man bereits in Europa tun, aber auch in New Delhi/Indien (billiger, aber zeitaufwendig), Bangkok/Thailand (problemlos) oder Beijing/China (umständlich).
Ein Touristen-Visum ist 30 Tage gültig und kann in Nepal um weitere 30 Tage verlängert werden.

Reisen im Land

Hauptverkehrsmittel in Nepal ist der Bus: billig, langsam und unbequem. Für Luxustraveller gibt es inzwischen teurere moderne Busse. Allerdings beschränkt sich das Verkehrsnetz auf wenige Hauptverbindungen, so dass man sehr bald auf alternative, sprich individuelle Transportarten angewiesen ist: Fahrrad und Wanderschuhe – oder man lässt sich in der Rikscha herum kutschieren.

Fahrräder gibt es in allen Städten günstig auszuleihen.

In die Berge geht es schließlich nur per pedes. Wer eine Trekking-Tour machen will, muss diese vorher beim Immigration Office von Kathmandu oder Pokhara kostenpflichtig beantragen.

Mit den Einnahmen finanziert der Staat seine Kosten, die unter anderen für in Bergnot geratene Touristen entstehen. Zudem helfen die Angaben auf der Wandererlaubnis, vermisste Bergwanderer zu finden. Die Angaben darauf sollten im eigenen Interesse wahrheitsgemäß gemacht werden. Auf den Wanderstrecken kontrollieren Polizisten gelegentlich, ob man im Besitz einer Trekking-Permit ist.

Trekking-Touren

Wer nach Nepal kommt, will normalerweise auch ins Gebirge. Es gibt zahlreiche Wanderziele in die Berge, und man muss kein Bergsteiger sein, um in den Genuss einer unbeschreiblich herrlichen hochalpinen Landschaft zu kommen.

Die wichtigsten Trekks führen von Pokhara Richtung Annapurna-/ Dhaulagiri-Massiv (Jomosom-Treck) und von Kathmandu ins Mount Everest-Gebiet (teuer). Sehr beliebt sind des Weiteren die Touren Phokara-Lamjung Himal und Phokara-Jumla.

Man kann diese Touren mit und ohne Führer durchführen und ganz nach den persönlichen Bedürfnissen planen. Vor übertriebenem Ehrgeiz sei allerdings gewarnt. Man muss nicht auf 5.000 Meter steigen, um den Himalaja kennen und lieben zu lernen.

Sprache und Verständigung

Offizielle Landessprache ist Nepali, eine Hindi-Sprache. Daneben existieren zahlreiche Stammessprachen, wie Newari, Gurung, Limbu.

Englisch ist die einzig verbreitete Fremdsprache und wird überall, wo Traveller regelmäßig erscheinen, so weit verstanden, dass man seine touristischen Bedürfnisse befriedigen kann.
Je tiefer man in den Bergen unterwegs ist, desto hilfreicher sind ein paar Brocken Nepali, um nicht vollkommen auf die internationale Zeichensprache angewiesen zu sein. Der erste Schritt: Namaste heißt “Guten Tag”.

Nepali sind sehr freundliche und hilfsbereite Menschen. In den Bergen gibt es das ungeschriebene Gesetz: Jedem in Not ist Hilfe zu gewähren – auch wenn er eine andere Sprache spricht.

Bevor jemand in der Nacht irgendwo herumstolpern muss, weil er das Tagesziel nicht erreicht hat, gewährt ihm jedes Haus einen Unterschlupf – gegen ein paar Rupien. Die tun niemandem aus dem reichen Europa weh und werden stillschweigend erhofft.

Klima

Nepal ist ein Monsun-Gebiet, das heißt, zwischen Juli und Ende September regnet es sehr viel.
Ansonsten hängen Klima und Wetter sehr von der Höhe des Ortes ab. Im Flachland des Terais ist es im Sommer glühend heiß und im Winter mild.

Kathmandu, obwohl 1.350 Meter hoch gelegen, ist das ganze Jahr schneefrei. Es herrscht ein südeuropäisches Klima.

Milderes und generell schöneres Wetter herrscht in Pokhara.
Für Bergtouren sind Oktober und November die geeignetsten Monate. Die Berge scheinen zum Greifen nah, der Himmel ist tiefblau, die Hanffelder blühen und die Schneegrenze liegt hoch.

Tagsüber ist es nicht zu heiß, nachts kühl – gegen November gelegentlich schon empfindlich kalt.

Recht & Ordnung

Während das Königreich Nepal bis weit in dieses Jahrhundert hinein ein reines Kiffer-Paradies war, macht es heute Schlagzeilen als wichtiger Umschlagplatz für das aus dem Goldenen Halbmond und dem Goldenem Dreieck stammende Heroin.

Erste Gesetze zur Regulierung des Hanfanbaus traten in Nepal 1961/62 – also zwei Jahre nachdem die ersten Touristen ins Land gelassen wurden – in Kraft: Simple Steuerverordnungen sollten die Cannabisproduktion gebührenpflichtig lizenzieren. An ein Verbot dachte niemand. Das Königshaus wollte lediglich seine Einnahmen aufbessern.

Die eigentliche Hanfprohibition wurde erst mit den Gesetzen vom 16. Juli 1973 und 29. November 1976 eingeführt. Dabei waren es letztlich zwei Gründe, welche die nepalesische Regierung veranlassten, sämtliche Anbaulizenzen zu entziehen und den Handel mit Cannabis unter Strafe zu stellen:

Die “Invasion” westlicher Hippies in den sechziger und frühen siebziger Jahren hinterließ bei der einheimischen Jugend ihre Spuren. Waren die Devisen der langhaarigen Fremden noch durchaus willkommen, so ging plötzlich ein Schrei des Entsetzens durch die nepalesische Gesellschaft, als sich der eigene Nachwuchs die Haare wachsen ließ und Bob Dylan oder Led Zeppelin zu hören begann.

Die USA setzten Nepal im Rahmen ihrer weltweiten Anstrengungen zur Eliminierung des Anbaus und Handels von Drogen unter enormen Druck. Und auch die von den Amerikanern beherrschten Vereinten Nationen wirkten entsprechend auf die Regierung Nepals ein. Das International Narcotics Control Board (INCB) stellte Haschisch auf eine Stufe mit Heroin und ächtete Nepal als einen der Hauptproduzenten illegaler Drogen. Für ein so kleines und wirtschaftsschwaches Land war es unmöglich, dieser geballten internationalen Einflussnahme zu widerstehen. Nachdem die Vereinigten Staaten sich verpflichteten, dem frisch gekrönten König Birendrar zehn Jahre lang 100.000 Dollar Steuerausfallentschädigung zu zahlen, wurde die Prohibition halbherzig eingeführt.

Bis heute hält sich in Nepal hartnäckig das Gerücht, dass das Singh Durbar Building (ein prächtiger Palast aus der Rana-Periode), das in der Nacht nach der Proklamation der Prohibition in Flammen aufging, aus Protest von nepalesischen Hanffreunden angezündet worden sei.

In Kathmandu blühte sofort der Schwarzmarkt auf. Polizisten wurden angesichts der neuen Einnahmenquelle zusehends korrupter. Als sich nach ein paar Monaten die Wogen glätteten, lief alles weiter wie bisher – nur etwas unauffälliger, paranoider und teurer.
Bei Anbau, Handel und Besitz von Hanf-Drogen drohen maximal 20 Jahre Gefängnis. Dass diese Verbote utopisch und nicht durchführbar sind, ändert nichts daran, dass sie bestehen.
Die nepalesische Polizei ist schlecht bezahlt, (glücklicherweise) korrupt und größtenteils gleichgültig.

In Kathmandu und Pokhara finden jedoch gelegentlich Razzien in einschlägigen Hotels und Kneipen statt. Im Thribuvan-Airport von Kathmandu wird Touristengepäck routinemäßig, aber nicht allzu häufig nach Drogen untersucht.

Trotzdem werden immer wieder Touristen geschnappt und vegetieren mit 800 Kalorien am Tag im Knast von Kathmandu vor sich hin.

Flüge von und nach Indien werden kaum gecheckt, Gleiches gilt für die Landverbindungen. Zumindest für Ausländer, die nicht allzu abgebrannt aussehen.

[Bild] Typisches Billighotel in Pokhara

Vorkommen und Anbaugebiete

Cannabis wächst außerhalb der Region Kathmandu überall in Nepal. Zu den botanisch interessantesten Gegenden gehört das Gebiet um Phokara, rund um die heiligen Berge Dhaulagiri und Annapurna, mit dem Hauptumschlagsort Tatopani.

Seit 1994 gehen die nepalesischen Behörden vereinzelt mit Hubschrauberaktionen gegen die größtenteils wildwachsenden Hanffelder im Annapurna-Gebiet vor. Die Charras- und Ganja-Herstellung zieht sich daher immer weiter zurück.

Im berühmt-berüchtigten Haschisch-Anbaugebiet Mustang Himal wird noch immer hochkarätiges Haschisch produziert, dem das aus Langtang und Sagarmatha in nichts nachstehen soll.

Bekannt für ihre Ganjaproduktion sind die Täler westlich von Kushma und das Tal Thara Kolagaon. Die hier in knapp 3.000 Metern Meereshöhe wachsenden Pflanzen werden kaum über 1,50 Meter hoch, ihre Blüten sind klein, harzreich und voller kleiner, grün-marmorierter Samen.

Die traditionelle Haschischherstellung erfolgt – wie in vielen Himalaya-Gebieten – durch das vorsichtige Abreiben der harzigen Blütenstände von der lebenden Pflanze. Diese Methode ermöglicht den nepalesischen Bauern in den Wochen der Blüte mehrfaches Ernten, ohne die Pflanze töten zu müssen.

Das abgeriebene Harz wird in stundenlanger Arbeit zu schwarzen, hoch elastischen, vor Harz nur so strotzenden Kugeln geknetet. Der Geruch variiert von würzig-schwer bis modrig-dumpf.

Echter Nepali (in der Landessprache utter genannt) gehört zu den begehrtesten Haschischsorten weltweit.

Aus Ertragsgründen steigen mittlerweile immer mehr nepalesische Hanfbauern auf die arabische Sieb-und-Press-Methode um. Straßen-Charras stammt überwiegend aus solchen Produktionsverfahren. Auch das Verschneiden mit Butterschmalz und anderen Fetten scheint zuzunehmen. Export-Nepali, welches zeitweise in Europa und dem südostasiatischen Raum kursiert, hat außer seinem Namen nicht mehr viel mit dem Ur-Produkt gemeinsam.
Im Terai, dem ebenen und tropisch-heißen Überschwemmungsgebiet an der indischen Grenze, leben viele Hindus indischer Herkunft. Sie verwenden Hanf überwiegend in Form von bhang als sakrales Rauschmittel.

Hier kommt der Hanf selten wild vor, wird dafür umso intensiver angebaut. Vor allem in den Provinzen Mahatari, Dhanusa, Bara, Parsa und Siraha. Selbiges gilt für die ostnepalesischen Regionen Udayapur und Bhojpur, von wo die Ware hauptsächlich nach Indien exportiert wird.

Munchies?

Die nepalesische Küche war nicht unbedingt das, was ich heißhungriges europäisches Leckermäulchen mir unter einem kulinarischem Paradies vorgestellt habe. Wobei ich mich zu meiner Schande nicht bemüht habe, echtes nepalesisches Essen zu testen. Ich hatte anderes im Sinn.

In den Zentren Kathmandu und Pokhara gibt’s typisch internationalen Travellerfraß: Spaghetti, Pizza, Sandwich, Milkshakes, daneben gute chinesische und indische Gastronomie, aber leider kaum nepalesische Lokale.

In den Bergen, wohin ich mich zum Rauchen zurückgezogen hatte, muss man sich an lecker Dalbhat, Reis und Linsen-Pampe, die abwechslungsreiche Nationalspeise Nepals, gewöhnen. (Dalbhat-Küchen gibt es natürlich auch in Kathmandu und Pokhara an jeder Straßenecke).

Gesundheit!

Es gibt zwar mit Sicherheit risikoärmere Reiseziele als Nepal, aber besondere Schutzimpfungen sind nicht vorgeschrieben. Impfschutz gegen Kinderlähmung und Tetanus wird empfohlen, welchen aber jeder aus Mitteleuropa kommende Traveller eigentlich haben sollte. Manche Ärzte raten zu einer Cholera- und Meningitis-Impfung, wobei speziell die Cholera-Impfung als nicht sonderlich effektiv gilt.

Wichtiger erscheint mir ein Hepatitis-Schutz, der allerdings bereits ein halbes Jahr vor Reise in das Land begonnen werden muss.

Aids ist auch in Nepal ein ernsthaftes Problem geworden. Kondome und saubere Spritzen sollten obligatorisch sein.

Malaria kommt in den tropischen Gebieten des Terais vor. Wer dort längere Zeit hin will, sollte eine Prophylaxe erwägen. Kathmandu, Pokhara und sämtliche Bergregionen sind dagegen malariafrei.

Hier drohen eher Gefahren durch die extremen klimatischen und geographischen Verhältnisse: Sonnenstich, Sonnenbrand, Knochenbrüche, Erfrierungen, Erschöpfung von zu anstrengenden Wanderungen und bereits ab 3.000 Meter Höhe die gefürchtete Höhenkrankheit (Symptome: Kopfschmerzen, Erbrechen, Schlaflosigkeit, allgemeine Schwäche).

Da hilft nur eines: sich langsam an die neue Höhe anpassen und jeden Tag maximal 600 Meter höher steigen.

Noch was: die Luft in den Bergen kann extrem trocken sein. Haschisch- und Zigarettenraucher neigen zu Husten und Heiserkeit.

Namen und Sorten

Bhang
Bei Pilgern beliebtes Getränk aus Hanfpaste (in Wasser gekochtes Gras), Milch, Yoghurt und verschiedenen Gewürzen.

Charras
Haschisch, welches nach der kommerziellen Trocknen-Sieben-Pressen-Methode hergestellt wird. Standard-Hasch des nepalesischen Schwarzmarktes, stark schwankende Qualitäten. Dunkelbraun, bröckelig, wenig knetbar. Modriger Geschmack und Geruch, sandiger Biss. Beim Schnitt gelegentlich Pflanzenteile (Samenhülsen) erkennbar.

Pollen
Feine Siebung bei der Haschischproduktion. Dem marokkanischen Zero-zero vergleichbar. Hellgrün, süß duftend. Selten.

Ganja
Allgemein für Hanf, aber auch Marihuana.

Utter
Durch traditionelles Reiben der lebenden Hanfpflanze hergestelltes Haschisch. In Mustang und im Mount Everest-Gebiet noch praktizierte Methode. Das Haschisch ist von schwarzer Farbe, frei von Pflanzenresten, leicht knetbar und hochpotent. Unternehmungen jeglicher Art möglichst vor den Konsum von Utter planen.

Tara Khola
Wildes Marihuana, welches die Bewohner des Tara-Tals rund um das Dhaulagiri-Massiv ernten. Samenreich, würziger Geruch, angenehmes High. Am besten für Klettertouren geeignet.

Tops & Flops

Kathmandu
Nepals Hauptstadt ist heute Kathmandu, eine smoggeplagte und überbevölkerte Großstadt, mit großen Problemen. Vom Feeling der 70er Jahre ist nichts mehr geblieben. Die Betreiber der ehemaligen legendären Haschischhöhlen (wie das berühmte Eden Hashish Center) haben ihre Kneipen längst mit “No smoking Hashish here”-Schildern verziert und sehen es nicht gerne, wenn übermütige Touristen sich Joints und Chillums anzünden.
Die Szene wird überdies mehr und mehr vom Heroin beherrscht, was den Aufenthalt in Kathmandu nicht unbedingt angenehmer macht. Hunderte von Kleindealern lungern in den Stadtteilen Thamel, Maruhity (Pig Alley – nomen est omen) und Basantpur (Freak Street) herum und bieten ihre Waren mehr oder weniger offen an (Hey, pssst, Mister! Black? Marijuana? Best Quality!). Zehn Dollar die Tola (elf Gramm) Haschisch ist der gängige Straßenpreis.

In den seltensten Fällen stammt das angepriesene mustang allerdings von dort, und oft wird versucht, regelrechte Scheiße zu verkaufen.

Viele Dealer arbeiten auf dem Straßenmarkt von Kathmandu nach absolut auffälligem Kundenfang mit der Methode, den Kunden durch betonte Heimlichtuerei und Polizeipanikmache in Stress und Eile zu versetzen. Im Normalfall entsprechen dann weder Menge noch Güte den vollmundigen Versprechen.

Der schneebedeckte Himalaja übte seit jeher eine enorme Anziehungskraft als Göttersitz auf Pilger und Sadhus, den hinduistischen Bettelmönchen, aus. Sie ziehen jedes Jahr zu Tausenden aus dem ganzen indischen Subkontinent zum Neumond des Monats Falgun (Februar/März) in Richtung des heiligsten Hindu-Tempel Nepals, dem Pashupathinat am Bagmati-Fluß eine Fußstunde nördlich von Kathmandu. Hier soll der Legende nach Shivas Penis auf die Erde gefallen sein. Während des Shivaratri-Festivals (Shivas Geburtstag) belagern Tausende die Tempelanlage, machen Musik und rauchen unglaubliche Mengen Ganja und Charras, welches die tagelangen Meditationen unterstützt. Ganz Nepal fiebert diesem Ereignis entgegen – der einzige Tag, an dem auch Nicht-Heiligen der Genuss von Cannabis gestattet ist. Selbst der König erscheint spät abends in Pasupathinath, majestätisch hanfumnebelt.

Pokhara
Ähnlich ist das Bild in Pokhara, einer weiteren ehemaligen Hippiehochburg Nepals. Das reizvolle Städtchen ist zu einem schicken Abenteuer-Urlaub-Fressparadies, mit allen Möglichkeiten, die der Massentourismus bietet, geworden. Der Hanfmarkt ist hart umkämpft, die Verkaufsaktivitäten der Händler wirken jedoch etwas unauffälliger, als die ihrer Kollegen von Kathmandu. Gerne werden naiven Urlaubern drittklassige Verschnitte, Schund und Dreck für teures Geld angedreht. Die hochklassigen Qualitäten aus der Umgebung rauchen die Einheimischen nur zu gerne selbst. Die Preise variieren stark und hängen in großem Maße von der Geschäftstüchtigkeit des Verkäufers und der Ungeduld des Kunden ab.
In Pokhara leben viele sogenannte guides vom Cannabisverkauf. Sie erstehen den Stoff zu Pfennigbeträgen in den Bergen oder ernten umsonst.
Die Tola erstklassiges, handgeknetetes Haschisch bringt dem Bauern in den Bergen maximal 30 Rupien (zirka eine Mark) Erlös.

Auf dem Jomosom-Treck kostet das selbe Material bereits rund 100 Rupien. In Pokhara, ein paar Kilometer weiter, ist der Stoff kaum für unter 300 Rupien zu haben.

Royal Chitwan National Park
Im Königlichen Chitwan National Park wird Hanf von der Bevölkerung verbreitet angebaut und konsumiert. In Sauhara, Tramper-Treff und Ausgangspunkt für Exkursionen in die Wildnis des nepalesischen Tieflandes (Terai), ist der Grashandel kaum zu übersehen. Die große Tüte hellgrüner, gepresster und angenehm schmeckender Hanfblüten kostet etwa einen Dollar. Haschisch wird kaum hergestellt und selten gehandelt.

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